Fahrvergleichtstest des TÜV: Mit abgenutzten Stoßdämpfern entstehen Gefahren beim Ausweichen und der Bremsweg verlängert sich um ca. vier Meter. Das ist das Ergebnis einer TÜV-Untersuchung, die nach dem Einfluß der Stoßdämpfer auf die Sicherheit bei Vans fragte. Dazu wurden Vergleichstester mit 50% Leistung und mit neuen Stoßdämpfern mit 100% Leistung gefahren. Als 100%-Dämpfer kamen verbesserte Monroe-Sensa-Trac-Dämpfer zum Einsatz. Beim Fahrversuch Notbremsung mit schnellem Spurwechsel? tritt der Fahrer auf gerade, unebener Strecke bei 80km/h voll auf die Bremse und lenkt bremsend um ein Hindernis herum. Mit vier 100%-Dämpfern wurde ein Bremsweg von 33,9 Metern gemessen. Bei den vier 50%-Dämpfern konnte der Van erst nach 37,8 Metern stoppen: 4 Meter längerer Bremsweg mit abgenutzten Stoßdämpfern bei 80Km/h! Das entspricht einer Bremswegverlängerung von 11,5%. Außerdem muß der Fahrer mit verschlissenen Dämpfern weit größere Lenkanstrengungen machen, denn der Lenkradwinkel ist 29,6% größer als mit guten Dämpfern.
Der Fahrversuch 'Elchtest' wurde als VDA-Ausweichtest mit doppeltem Spurwechsel auf unebener Straße durchgeführt. Die Meßergebnisse machen eindrucksvoll deutlich, daß es bei einem Hindernis wesentlich gefährlicher ist, mit defekten Stoßdämpfern als mit guten zu fahren. Die Geschwindigkeit war mit verschlissenen 50%-Stoßdämpfern 12,2% geringer als mit den 100%-Stoßdämpfern. Mit guten Stoßdämpfern schaffte es der Van mit 59,0 km/h sicher am Ziel vorbeizukommen, bei schwachen Stoßdämpfern nur mit 51,8 km/h.

Außerdem ergaben die Messungen, daß ausgeleierte Stoßdämpfer das ABS empfindlich stören. Da die Räder den Bodenkontakt verlieren und springen, bremst das ABS nicht richtig. Die neuen TÜV-Tests lieferten klare Nachweise für die Gefährlichkeit defekter Stoßdämpfer. Die beschriebenen Auswirkungen gelten nicht nur für Vans, sondern auch für andere Autos und höhere Geschwindigkeiten. Dies zeigte eine ähnliche Versuchsreihe mit einem Mercedes 190E, die Monroe beim TÜV-Rheinland in Auftrag gegeben hat.

Stoßdämpfer liefern wir Ihnen von den Serienherstellern:
BOGE - SACHS - MONROE - KONI - KAYABA - BILSTEIN

Im TÜV-Test wurde es deutlich:
Mit defekten, verschliessenen Stoßdämpfern bleibt kein Stein auf dem anderen.

Stoßdämpfer Ersatz - großes Potential:
Laut dem Stoßdämpfer-Hersteller Monroe sind in Deutschland rund 40% aller Fahrzeuge mit defekten Stoßdämpfern unterwegs, Sachs nennt die Zahl von 20 Mio. Stoßdämpfern, die erneut werden müßten. Dagegen steht die von Monroe genannte Zahl, daß in Deutschland jährlich nur rund 4% der im Einsatz befindlichen Stoßdämpfer ausgetauscht werden. Noch eindrucksvoller ist Monroes Angabe, daß 71% der Autofahrer noch nie ihren Stoßdämpfer haben erneuern lassen und sie nur 10% zu den sicherheitsrelevanten Teilen zählen. Das Problem: da sich der Stoßdämpfer allmählich abnutzt, ist der Verschleiß für den Autofahrer nicht abrupt feststellbar. Seine Wahrnehmung und sein Handeln paßt sich jeweils dem niedrigeren Verschleißniveau an, ohne daß es ihm kritisch auffiele.
Diese Zahlen werfen auch ein Licht auf die bundesdeutschen Werkstätten. Wenn fast 40% der Kunden gleichzeitig neue Stoßdämpfer verkauft werden könnten, dies jedoch unterbleibt, tut sich hier ein weites Feld von Marketingaktionen, Kundenberatung und neuer Einnahmequellen auf. Krafthand 17/1998 sieht das Problem vor allem bei der Automobilindustrie, von deren Seite nicht in ausreichendem Maße Neu- und Grenzwerte vorgegeben werden. Auch der TÜV konnte sich bisher nicht mit seiner Forderung durchsetzen, die Überprüfung der Stoßdämpfer im Rahmen der Hauptuntersuchung gesetzlich zu verankern. Erfahrene Fachleute sind sicher in der Lage, ein Meßergebnis ohne Normdaten grob zu beurteilen, doch Krafthand fragt gleichzeitig, ob damit auch der Werkstattkunde von der Notwendigkeit des Dämpferwechsels überzeugt werden kann.

Sicherheits-Tipps für den Autofahrer:
Aufgrund mangelnder Vorgaben werden die Stoßdämpfer bei der Hauptuntersuchung kaum auf ihren Zustand überprüft, auch Werkstätten weisen aus demselben Grund nur in seltenen Fällen den Autofahrer auf einen evtl. verschlissenen Stoßdämpfer hin. Deshalb rät Auto Motor und Sport 14/1999 dem Autofahrer, von sich aus alle 30.000 km den Zustand der Stoßdämpfer überprüfen zu lassen. Dies geschieht mittels eines sog. Schocktesters, ein Prüfgerät, welches die Räder einzeln in Schwingungen versetzt. Ein Vergleichsdiagramm gibt dann zuverlässig Auskunft über den Zustand der Dämpfer.
Stoßdämpfer der höchsten Qualität können Autofahrer und Werkstätten im freien Teilehandel beziehen. Die hier vertriebenen Premiummarken wie Sachs, Monroe oder Kayaba stellen den technischen Höchststandard dar. Zum Teil werden die Produkte dieser Marken auch nur über den freien Teilehandel angeboten. Für den neuesten und intelligenten Stoßdämpfer Sensa-Trac aus dem Hause Monroe gibt es z.B. eine Marktabdeckung von 95%, er ist also für alle gängigen Automarken über den freien Fachhandel zu beziehen.

Auf der Automechanika Berlin 1999 hat sich Sachs eine besondere Marketingmaßnahme einfallen lassen, um die Werkstätten von dem Vermarktungspotential bei Stoßdämpfern zu überzeugen. Auf einem Freigelände zeigte Sachs einen Schocktester, um die Bedeutung des Stoßdämpfer-Checks für die Werkstätten zu verdeutlichen. Nach Thomas Bothe, bei Sachs Leiter Werkstattkonzepte, entstehen Möglichkeiten zur Stoßdämpfer-Vermarktung dann, wenn der Kundenberater oder Werkstattmeister an eine Prüfung des Stoßdämpferzustandes und Kundeninformation dann denkt, wenn das Fahrzeug ohnehin auf der Hebebühne steht. Dies ist auch Ziel der Sachs-Werkstattkonzepte hier der einzlenen Werkstatt mehr unternehmerisches Handeln zu vermitteln. Die Untersuchungen des TÜV zum Risikopotential defekter Dämpfer zeigen, daß dies nicht zuletzt auch im Interesse des Autofahrers liegt. Auch das Aktionsprogramm anderer Anbieter wie TENNECO bei den eigenen gewerblichen Abnehmern gezielte Information und Werbung gegenüber dem Autofahrer zu machen, zeigten, daß die Branche die Defizite im Stoßdämpfermarketing mit der Gefahr für den Straßenverkehr zunehmend erkennt.

Marktzahlen: Zum deutschen Stoßdämpfermarkt gibt es kaum aussagefähige Datenquellen. Nach Auskunft von Georg Kreiner, Vorsitzender Geschäftsführung der Sachs Handel GmbH, ist Sachs mit einem Marktanteil von 44% der größte deutsche Akteur auf dem Stoßdämpfermarkt (nach amz 9/1999 hat der Stoßdämpferbereich einen Anteil von ca. 50% am 730 Mio. Mark Umsatz von Sachs). Im internationalen Geschäft steht Sachs bei den Stoßdämpfern auf dem 3. Rang. Deutlich mehr Zahlen gibt es zum französischen Markt. Nach Angaben der Zeitschrift Le Distributeur No. 220 (1999) wurden in Frankreich im Jahr 1998 20,6 Mio. Stoßdämpfer abgesetzt. Davon fanden 16,1 Mio. in der Erstausrüstung Verwendung. Auf dem Aftermarket wurden nur 4,5 Mio. Einheiten (oder 22%) abgesetzt. Davon entfiel ein Anteil von 72% auf den freien Markt. Auf dem freien Markt wiederum hält der Großhandel mit 36% den größten Anteil am Geschäft, 17,8% werden über sonstige Autocenter und 18,2% über Spezialisten im Reifengeschäft vertrieben. Eingebaut werden die Stoßdämpfer in die Fahrzeuge an folgenden Stellen: Die Werkstätten der Fahrzeughersteller halten ihren 28%-Anteil, 19% auf französische Autocenter, 2,5% auf Tankstellen, 15,5% entfallen auf Fast -Fitter, 8% auf den Reifenhandel. Immerhin 27% entfallen auf den freien Werkstattmarkt. Marktführer in Frankreich sind Koni, Sachs/Boge/Allinquant, Monroe, Kayaba und Gabriel. Bis auf Koni haben alle Marken einen Deckungsgrad von 98 bis 100% am gesamten Fahrzeugbestand in Frankreich.
Auch auf dem französischen Markt gibt es ein Defizit beim Autofahrer, was die regelmäßige Kontrolle und Erneuerung der Stoßdämpfer anbetrifft. Le Distributeur schätzt den Marktbedarf auf mindestens 1,836 Mio. Einheiten pro Jahr und stützt sich dabei auf technische Untersuchungen an Fahrzeugen, die Mängel feststellten.

Der Stoßdämpfer & seine Aufgaben:
Stoßdämpfer haben gewaltige Aufgaben. Ein Auto ist im Fahrbetrieb ein komplexes, schwingendes System. Viele Bestandteile haben einen mehr oder weniger starken Einfluß auf das Schwingungsverhalten:

Zusätzlich verändert sich das Schwingungsverhalten bei unterschiedlichen Fahrgeschwindigkeiten, höheres Tempo bedeutet mehr Stoßimpulse pro Sekunde. Für den Stoßdämpfer gilt es, alle diese Faktoren derart zu beherrschen, daß ein Anheben der Räder von der Straße so lange wir möglich verhindert wird. Durch eine ?harte? Einstellung wäre dieser Teil der Anforderungen weitgehend erledigt. Doch was dagegen spricht, ist der mit jeder härteren Einstellung schwindende Fahrkomfort. Die der Fahrsicherheit entgegen gerichtete Aufgabe, einen hohen Fahrkomfort sicherzustellen, lassen den Stoßdämpfer zu einem Multitalent werden. Folgende Aufgaben muß der moderne Stoßdämpfer weitgehend perfekt erfüllen: weiche Dämpfung für den Fahrkomfort, härter werdende Dämpfung mit steigender Fahrgeschwindigkeit für die Fahrsicherheit und härtere Dämpfung beim Einfedern und weichere Dämpfung beim Ausfedern für Fahrsicherheit und Fahrkomfort.

So sehen die hochwertigen Stoßdämpfer aus, die im freien Teilehandel vertrieben werden: das Know-how ist führend.

 

Die Technik des hydraulischen Stoßdämpfers: Die grundsätzlich geforderte geschwindigkeitsabhängige Wirkung des Stoßdämpfers wird über eine Flüssigkeitsdämpfung erzielt. Der Dämpfer besitzt einen mit Öl gefüllten Zylinder, in dem sich ein Kolben hin und her bewegt. Über eine Kolbenstange ist der Kolben üblicherweise mit dem schwingenden Fahrzeugaufbau verschraubt. Der Zylinder ist über ein Befestigungsauge an der ebenfalls schwingenden Fahrzeugachse befestigt. Durch die Schwingungen von Aufbau und Achse bewegt sich der Stoßdämpferkolben im Ölraum hin und her, wobei er einen Teil des Öls durch eine enge Ventilöffnung drückt. Je mehr Fahrzeugschwingungen auftreten, um so schneller bewegt sich der Kolben. Gleichzeitig erhöht sich die Kraft, die den Kolben durch das Öl fahren läßt – also auch der Widerstand gegen das Ein- und Ausfedern des Fahrzeugs. Die geschwindigkeitsabhängige Wirkung des Stoßdämpfers läßt sich mit einer Hand, die durch Wasser bewegt wird, gut nachvollziehen, Je schneller die Hand bewegt werden soll, desto höher ist der Kraftaufwand. Die dritte Anforderung, hartes Einfedern und weiches Ausfedern, wird folgendermaßen erzielt: während der Kolben im Stoßdämpfer das Öl durch enge Ventilöffnungen drückt, entsteht Wärme, die über das Öl und die Zylinderwandung an die Umgebungsluft abgegeben wird. Das sich erwärmende Öl und die sich damit verändernde Viskosität des Öls sorgen für einen weiteren Einfluß auf das schwingende System: je kälter der Stoßdämpfer, desto zähflüssiger das Öl und um so härter die Dämpfung. In der kalten Jahreszeit ist eine nachlassende Dämpferwirkung demnach schlechter feststellbar als in der warmen Jahreszeit.

( Quelle: GVA )

Marken-Stoßdämpfer

Copyright © by Autoteile Neubert GmbH 1999 / 2011 der Webmaster    /    Impressum - AGB

Register A - Z
Freizeitprogramm  aktuell bei Autoteile Neubert
Freizeit Übersicht
Der Neubert OnlineShop

www.autoteile-neubert.de = Homepage
www.autoteile-neubert.com = OnlineShop

Die Autoteile Neubert GmbH ist Mitglied im Gesamtverband des Autoteilehandels GVA sowie der COPARTS.

PayPal-Bezahlmethoden-Logo
....per PayPal zahlen
ist bei uns möglich.

zumShop4